Hallo!

Aktuelle Informationen
Weihnachtsmarkt in Hochdorf

Herzliche Einladung zum Weihnachtsmarkt an der Sporthalle

Ab 15.00 Uhr gibt es Glühwein, Punsch und gutes Essen. In den Zelten können noch letzte Weihnachtsgeschenke gekauft werden. Der Verein Lebensqualität verkauft selbstgenähte Taschen. Upcycling ist das Modewort dafür. Vorhangstoff und Banner vom eEvent wurden neu verwendet.

Ein abwechslungsreiches Programm erwartet Sie:

15:00   Eröffnung und Begrüßung

15:30   Rosenbach-Grundschule Teil 1 Klasse 4 und die Flötengruppe

16:30   Frauenchor „Intakt“ Unteressendorf

17:00   Kindergarten Hochdorf

17:30   Rosenbach-Grundschule Teil 2 Schulchor und Gedicht der Klasse 2

18:00   Musikverein Hochdorf

Genießen Sie den Weihnachtsduft und freuen Sie sich mit uns auf einen netten Abend.

Die Organisatoren:

Jugendfeuerwehr; Katholische Landjugend; TSV Hochdorf, Abt. Fußball; Licherfreunde; MV Hochdorf; Lebensqualität Hochdorf;

 


Traude Koch / 17.12.2017
Patientenverfügung – der Plan für den Ernstfall

Stellen Sie sich vor, Sie werden in bewusstlosem Zustand auf die Intensivstation verlegt. Da Sie nicht entscheiden und niemandem mitteilen können, ob Sie bei fehlender Aussicht auf Besserung lebensverlängernde Maßnahmen an Geräten wünschen, sollte ein gesetzlicher Vertreter Ihren Willen mitteilen und durchsetzen. Prof . Dr. Egon Lanz hat am Dienstag, den 24. Oktober eindrucksvoll den interessierten Zuhörern vorgetragen, warum eine Patientenverfügung, flankiert von einer Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung, wichtig ist und wie diese verfasst sein soll.

Der Fortschritt der Medizin ist einer der Hauptgründe, warum Menschen in hochentwickelten Ländern heute so alt werden wie nie eine Generation zuvor. Die moderne Medizin kann heute Menschen in Situationen retten, die ohne sie sicher zum Tode führen würden. Sie kann jedoch nicht nur das Leben verlängern, sondern auch das Sterben. Viele Menschen hegen deshalb den Wunsch, dass am Lebensende nicht alle Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden. Im Grundgesetz wird die Selbstbestimmung betont. Sie soll auch bei Entscheidungsunfähigkeit nicht außer Kraft treten. Dies wird durch die Patientenverfügung sichergestellt, die für den Ernstfall in der Zukunft vorsorgt. „Wenn Sie heute eine Patientenverfügung machen, dann entlasten Sie Ihre Angehörigen und Ärzte bei Entscheidungen in der Zukunft“. Eindrücklich erklärte Lanz an Beispielen, wann eine Patientenverfügung greift. Der einwilligungsfähige Patient wird gewissenhaft über Diagnostik und Therapie aufgeklärt, danach entscheidet er über die weiteren Schritte. Kann er nicht entscheiden, so wird nach den in einer Patientenverfügung niedergelegten Wünschen gefragt. Sofern eine solche vorliegt, wird nach dem schriftlich festgelegten Willen des Patienten entschieden. Mit der Patientenverfügung legen Sie im Voraus fest, welche Behandlung Sie in bestimmten Situationen wünschen oder ablehnen. Solche Situationen sind z. B. unheilbare, tödlich verlaufende Krankheiten, schwerste Hirnschädigung  und fortgeschrittene Demenz.

Die Patientenverfügung bezieht sich auf medizinische Aspekte. Sie muss unbedingt mit einer Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung ergänzt werden. Mit einer Vorsorgevollmacht werden eine oder mehrere Vertrauenspersonen bevollmächtigt, im Sinne des Betroffenen zu handeln, wenn er nicht mehr zu eigenverantwortlichem Handeln in der Lage ist. Eine Vollmacht gilt für verschiedene Angelegenheiten, z. B. Gesundheit, Aufenthalt, Vermögen usw.. Geht es um Besitz, so muss zur Erstellung ein Notar hinzugezogen werden. „Bei der Vorsorgevollmacht handelt es sich um einen Privatvertrag zwischen Ihnen und der Vertrauensperson. Wichtig ist, dass Sie ihre Vorstellungen und Wünsche miteinander besprechen“ rät Lanz. Mit der Betreuungsverfügung schlagen Sie dem Gericht eine Person zum Betreuer vor, den das Gericht im Ernstfall ernennt; der Betreuer vertritt Sie dann und muss dem Gericht regelmäßig Rechenschaft geben.

Der Stadtseniorenrat Biberach hat die „Vorsorgemappe“ erstellt, die u.a. die drei Formulare Patientenverfügung (zum Ankreuzen), Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung enthält. Auf dem Rathaus ist sie gegen einen Obulus von einem Euro zu beziehen. Oder auf

https://stadtseniorenrat-bc.de/index_htm_files/Vorsorgemappe%202016.pdf

Auch auf der Homepage des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz stehen reichlich Literatur zur Patientenverfügung sowie das Formular mit Textbausteinen zum Download zur Verfügung:

http://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/Formulare/Patientenverfuegung_Textbausteine_pdf.html.

Nach Beschäftigung mit dem letzten Lebensabschnitt und Gesprächen muss die Verfügung nur mit Datum und Unterschrift, evtl. mit Zusätzen versehen werden. Die Hilfe eines Notars ist nicht erforderlich.


Otto Höbel / 26.10.2017
Markungswanderung Unteressendorf

Auf Schusters Rappen die Heimat entdecken

Eine bestens gelaunte Schar von 20 unternehmungslustigen Bürgerinnen und Bürgern aus Hochdorf, Unteressendorf und Schweinhausen machten sich am Sonntag, den 15. Oktober bei hervorragendem Wanderwetter zu einem besonderen Rundgang auf. Die von Wolfgang Winter geführte Wanderung führte entlang der Unteressendorfer Markung und umfasste ungefähr 14 Kilometer Wegstrecke.

Der Treffpunkt war am Sportplatz in Unteressendorf, es ging bergauf mit Blick nach Westen Richtung Ingoldingen vorbei an der Hochdorfer Streuobstwiese, die von Winfried Wydler gepflegt wird. Es ging ein kleines Stück entlang der Verbindungsstraße Winterstettenstadt – Oberessendorf, dann unter der B 30 durch und wieder berghoch zum Venusberg. Von hier war die schönste Dorfkirche der Welt in einiger Entfernung zu erkennen. Der idyllische, kleine Fischteich vom Venusberg war den wenigsten bekannt. Auf der Wanderung wurde deutlich, dass die Markung einige „Zacken“ vorzuweisen hat. Weiter ging es durch den Wald an einem alten Markungsstein mit der Nummer 58 vorbei. Wieder auf Wiesen angelangt führte der Blick nach Süd-Osten Richtung Märbottenweiler. In der Ferne waren die Berggipfel der Alpen zu erkennen. Nach zwei Stunden Wanderung wurde eine wohlverdiente Vesperpause in der Nähe vom Scharben eingelegt. Sitzmöglichkeiten und kühle Getränke standen für die Wanderer bereit. Gut gestärkt ging es weiter und über den Reicheckwald zurück nach Hochdorf. Unterwegs war genügend Zeit, sich über die Geschichte, Flora und Fauna zu unterhalten und sich vor allem an der schönen Natur zu erfreuen. Vielleicht besteht die Möglichkeit im nächsten Jahr die Markung Schweinhausen zu erkunden. 

Der Verein Lebensqualität bedankt sich bei den Teilnehmern fürs Mitwandern, bei Theo Wiedemann für die Organisation und bei Wolfgang Winter für die Wanderführung und die kurzweiligen Anekdoten.

 


Otto Höbel / 15.10.2017
eEvent war großer Erfolg

Elektromobilität erreicht viele Besucher

Herbstlicher Sonnenschein, kleine und große Elektroautos, jede Menge Möglichkeiten zum Ausprobieren von Pedelecs, Feddz und Segways, interessante Vorträge, schwäbische Küche und leckere selbstgebackene Kuchen – am 23. September war beim „eEvent - Elektromobilität zum Anfassen“ rund um die Sporthalle in Hochdorf einiges geboten. Das eEvent war eine runde Sache und Besucher, Aussteller und Organisatoren lobten die entspannte Atmosphäre, in der dieser bunte Nachmittag verlief.

Abwechslungsreiches Vortragsprogramm bot umfangreiche Informationen

In vier Fachvorträgen wurden technische Informationen, Wirtschaftlichkeitsberechnungen und verschiedenen Details zu Elektrofahrzeugen gegeben. Das Foyer der Sporthalle wurde als Vortragsraum genutzt und jeder Vortrag fand regen Zuspruch. Herzlichen Dank an die Referenten Thomas Scharpf von www.i-feu.de und Thomas Booch von www.tws.de. Eine Expertenecke rundete den Informationsbedarf ab. Individuelle Fragen zur Anschaffung und zum Betrieb von Elektro-Autos wurden geklärt und Vorteile und Nachteile diskutiert.

Dickes Lob und Danke Schön an die Helferinnen und Helfer

Dass dieser Tag so erfolgreich war, ist vor allem auch den vielen Helferinnen und Helfer zu verdanken, die den Verein Lebensqualität unterstützt haben. Egal ob beim Kinderprogramm, im Verkauf, in der Küche, bei der Kuchenspende oder beim Auf- und Abbau – viele haben uns geholfen und wir sind sehr dankbar dafür. Das Kuchen- und Tortenangebot war so groß, dass die Auswahl schwer fiel. Ein besonderer Dank geht an den Musikverein Hochdorf, von dem wir das benötigte Inventar ausleihen durften.

Dank an unsere Sponsoren

Mit Werbung erreicht man die Leute. Diese Aussage trifft auch auf das eEvent zu. Dank der Unterstützung durch Sponsoren konnten wir mit unterschiedlichen Medien Werbung machen. Herzlichen Dank für die finanzielle Unterstützung geht an die Firmen Medizintechnik THERA TRAINER, Schreinerei WiKo, Maler Christ, Heizungsflüsterer Nessensohn, Optik Kreck, KRUK Schleiftechnik.

Ob jetzt einige Besucher das eEvent zum Anlass nehmen auf ein Elektrofahrzeug umzusteigen, wissen wir nicht. Sicher wissen wir aber, dass Bürgerinnen und Bürger unserem Verein hilfreich zur Seite stehen. Einfach toll! Der Tag hat alle Erwartungen übertroffen. Einen bildhaften Eindruck davon gibt es in der Bildergalerie.


Otto Höbel / 25.09.2017