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Aktuelle Informationen
Markungswanderung 2018

Auf Schusters Rappen die Heimat entdecken – Teil II

Auch dieses Jahr haben sich wieder 24 Bürgerinnen und Bürger und 7 Kinder bei bestem Herbstwetter getroffen, um unsere Gemarkung zu erkunden. Runde 16 Kilometer hatte dieses Mal Wolfgang Winter für uns eingeplant. Ausgangspunkt war der Fußballplatz zwischen Hochdorf und Schweinhausen. Steil den Berg hinauf immer entlang der Gemarkungsgrenze zwischen Hochdorf und Schweinhausen führte unser Pfad. Für die Kinder gab es unterwegs viel zu entdecken: Dachsbauten, alte Knochen, Pilze, hohe Jägerstände und vieles mehr. Oben in Busenberg angekommen wurden wir mit einem herrlichen Ausblick auf das Rißtal belohnt. Herr Winter erklärte sehr eindrücklich, welche Naturgewalten im Laufe von Jahrmillionen das heutige Rißtal formten. Weiter ging es an der östlichen Gemarkungsgrenze entlang des Umlachtals in Richtung Fischbach, wo wir unseren Rastpunkt am Wettenberger Ried erreichten. Theo Wiedemann hatte, wie auch schon letztes Jahr, eine deftige Vesper mit kühlen Getränken bestens vorbereitet. Nach der Stärkung führte uns Wolfgang Winter durch tiefen Wald zur alten Befestigungsanlage der verschwundenen Burg Wettstein. Wer Genaueres darüber erfahren möchte, findet im Internet ein Verzeichnis alter Burgen unserer Region. Da eine Umrundung der kompletten Gemarkungsgrenze von Schweinhausen an einem Tag nur schwer machbar ist, kehrten wir über die Wettenberger Anhöhe und vorbei an den mächtigen Tobeln Richtung Ummendorf zurück nach Schweinhausen.

Der Verein Lebensqualität bedankt sich bei den Teilnehmern fürs Mitwandern, bei Wolfgang Winter für die Wanderführung mit bestens recherchierten Informationen zu unserer Heimat, bei Theo Wiedemann für die Organisation und Josef König für das Fotografieren.

Wenn Sie die exakte Route nachlaufen möchten, finden Sie hier einen Link

Link zum Burgenverzeichnis.

Weitere Fotos zur Wanderung in der Bildergalerie.


Otto Höbel / 05.11.2018
Vortrag „Das neue Dorf“

Eindrücke vom Vortrag "Das neue Dorf"

Am 11. Oktober war Prof. Dr. Ralf Otterpohl zu Gast beim BUND in Biberach und referierte über sein Konzept „Das neue Dorf“. Für die Anwesenden war es viel Stoff für einen Abend. Der Optimismus des Referenten und die umfassenden Erkenntnisse spornen an, einige Inhalte weiterzugeben, denn schon Albert Einstein sagte „Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie.“

Als Siedlungswissenschaftler beschäftigte sich der Referent Prof. Dr. Ralf Otterpohl zunächst mit der Verbesserung des Wassers. Die Erkenntnisse, dass Nährstoffe verschwendet werden, brachte ihn dazu Systeme zu entwickeln, die Humus aufbauen. Humus im Boden sei die Grundlage für lebendige Nahrung, die Erneuerung sauberen Wassers und für ein ausgeglichenes Klima. „Wir müssen den Boden verbessern, um eine gute Zukunft zu haben“ und ermutigt „wir können jederzeit damit anfangen“.

Deutlich wurde er beim Thema Agrochemie. Diese mache Böden kaputt und bringe Nahrung hervor, die verarmt sei an Spurenelementen. Auf den Punkt gebracht sagt er: „Wir sind Teil der Natur aber führen einen Vernichtungskrieg gegen die Natur. Das Problem zum Beispiel bei Glyphosat ist nicht nur, dass es giftig ist. Das größere Problem ist, dass Glyphosat ein Gelator ist, der Metalle bindet. Aufgesprüht auf unsere Böden werden die Spurenelemente gebunden und können nicht mehr von der Pflanze aufgenommen werden.“ Wenn Spurenelemente wie zum Beispiel Lithium und Zink fehlen, werden wir krank. Lithium sei wichtig für die psychische Gesundheit, Zink für den Stoffwechsel. Es gehe nicht um das Verbot von Glyphosat sondern um das Verbot der Agrochemie.

„Das Wissen, wie Landbau betrieben werden muss, damit Mensch und Tier gesund ernährt werden, ist vorhanden. Man braucht es lediglich zu tun“ sagt Otterpohl und beschreibt seine Vision von einem „Neuen Dorf“ als Oase des Lebens. Es handelt sich um eine neue Art von Bauernhof, bei dem auf hundert Hektar hundert Minifarmen entstehen. Eine Minifarm kann ganz unterschiedlich sein, jedoch sei ein fruchtbarer Boden die wichtigste Voraussetzung für die lokale Wertschöpfung. Mit einer Biointensiv-Methode wie zum Beispiel der Permakultur kann auf relativ kleinen Flächen auf ökologische Art viel Ertrag erzeugt werden. Die Arbeit auf der Minifarm sei nur ein Teilzeitjob. Es bleibt noch Zeit für den Vertrieb, oder die Bürotätigkeit oder die Altenpflege. Es soll Vielfalt entstehen. Es gibt nicht das Modell für das neue Dorf. „Menschen sind kreativ genug, um was zu finden, das zu ihnen und zum Ort passt“. Im weiteren beschreibt Otterpohl die Esskastanie als eine fantastische Nahrungsquelle, die hochwertigste Nahrung mit vielen Spurenelementen liefert. Es gilt, sich zu entscheiden, ob wir eine gute Zukunft für alle Menschen, Tiere und Pflanzen aufbauen wollen. „Macht mit: Baut was auf! Auf Eure Art - vom Kopf und vom Herzen“, so die Aufforderung des Referenten. Es gäbe schon viele Interessierte und vor allem viele junge Menschen möchten eine andere Form des Zusammenlebens.

Das Buch "Das neue Dorf" stellt verschiedenste Siedlungs- und Bewirtschaftungsprojekte in Deutschland und aller Welt vor. Es bietet praktische Tipps von der Standortsuche über Finanzierung, Planung und Umsetzung.Wer weiss, was sich in 5 oder 10 Jahren alles entwickelt.

Traude Koch

Der Vortrag von Prof. Dr. Ralf Otterpohl bei Rapunzel am 18.07.2018 wurde aufgezeichnet. Link: zum Video

 

 

Traude Koch / 16.10.2018
Projekt "Sorgende Gemeinschaft"

Der Verein Lebensqualität hat im Frühjahr 2018 bei der Allianz für Beteiligung einen Projektantrag im Förderprogramm „Gut beraten“ gestellt und bewilligt bekommen. Gemeinsam mit der Gemeinde Hochdorf und mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürgern möchten wir herauszufinden, welcher Bedarf an Unterstützung im Alltag vor allem für ältere Menschen besteht. Darauf aufbauend soll ein Konzept für eine Unterstützungsstruktur in der Gemeinde erarbeitet und nachhaltig verankert werden.

Zur Umsetzung wurde ein Planungsteam mit Beate Fritz und Regina Link von der Gemeindeverwaltung Hochdorf und Traude Koch und Erika Hipper vom Verein Lebensqualität gebildet. Unterstützt wurde das Team durch die Beraterin Gina Wiegräfe.

 

Bereits im Jahr 2015 hat die Gemeinde einen Fragebogen an alle Personen über 55 Jahre geschickt um herauszufinden, welcher Bedarf an Wohnraum besteht. Ein Ergebnis war, dass die Menschen so lange wie möglich in ihrem gewohnten Zuhause verbleiben möchten. Zugleich wurden viele Anregungen und Wünsche eingebracht. Beispiele hierfür sind Fahr- und Besuchsdienste, Begleitung im Alltag, Unterstützung im Haushalt, Gartenarbeit usw.

 

Aufbauend auf die Befragung war es wichtig herauszufinden, was konkret an Unterstützung gebraucht wird und ob es Personen gibt, die stundenweise Unterstützung im Alltag oder kurzfristige Hilfe im Notfall anbieten können. Um in einen Dialog zu kommen, fanden im September in allen drei Ortsteile sogenannte  „Dorfgespräche“ statt. Die Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen ihre Gedanken, Sorgen und Ideen einzubringen. Die Ergebnisse der "Dorfgespräche" werden demnächst hier veröffentlicht.

Ganz herzlich bedanken wir uns bei allen, die teilgenommen haben.



20181015200902_Hochdorf_Handout_fuer_Dorfgespraech_Sorgende_Gemeinschaft.pdf
Traude Koch / 15.10.2018
Veranstaltungen im Herbst 2018

Ein Nachmittag mit Geschichte -Federseemuseum Bad Buchau

Freitag, 31.08.18, 16:00 Uhr, Abfahrt in Hochdorf um 15:15 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich. Kontakt: Traude Koch, 07355/7383

Gourmettreff- am und um den Kulturstadel

Sonntag, 16.09.18 ab 11:00 Uhr. Jung und alt sind herzlichst eingeladen. Essen wird mitgebracht. Getränke und Kaffee sowie ein buntes Programm stehen bereit. Kontakt: Traude Koch, 07355/7383

Heilströmen – Basiskurs

Samstag 22.09. und Sonntag 23.09.18 Jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich. Kontakt: Petra Wydler, 07355/2376

Führung Sonderausstellung 68er im Museum Biberach

Sonntag, 07.10.18, 15:00 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich. Kontakt: Traude Koch, 07355/7383

Gemarkungswanderung Hochdorf - Schweinhausen

Sonntag, 14.10.18 von 11:00 – 17:00 Uhr. Kontakt: Theo Wiedemann, 7778

Vortrag „Leben`smittel“ - Was hat es mit den Säuren und Basen auf sich?

Donnerstag, 18.10.18,  18:30 Uhr, Arolds Brennstube Hochdorf. Kontakt: Erika Hipper, 07355/1345

Führung Kloster Ochsenhausen - Blick hinter die Klostermauern

Freitag, 26.10.18, 14:00 Uhr, Eine Anmeldung ist erforderlich. Kontakt: Petra Wydler, 07355/2376

Filmabend „Tomorrow“- Die Welt ist voller Lösungen

Samstag, 10.11.18, 17:00 Uhr im TSV Vereinsheim Hochdorf. Kontakt: Traude Koch, 07355/7383

Spielenachmittage

Sonntag, 04.11.18,  15:30 Uhr und Sonntag, 02.12.18,  15:30 Uhr im Katholischen Gemeindehaus in Hochdorf. Kontakt: Erika Hipper, 07355/1345

Workshop „Aktives Zuhören“- Schwierige Gespräche besser bewältigen

Mittwoch, 14.11.18, 18:00 Uhr (geplant). Eine Anmeldung ist erforderlich. Kontakt: Traude Koch, 07355/7383



20180716002107_Flyer_Herbstprogramm_und_Gourmettreff_2018_fertig1.pdf
Traude Koch / 16.07.2018
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